- Vereinskalender
- Fussball Senioren
- Spieltermine und Anstoßzeiten
- SSV Fußballjugend Internetseite
- Fussball Junioren
- Tennis
- Tischtennis
- Volleyball
- Basketball
- Breitensport
- Wandern
- Tanzsport
SSV Hamm – Gütersloher TV 3-0
Ein perfekter Start in die Rückrunde gelang den Volleyballern des SSV Hamm in der Herren Oberliga, verbunden mit einem glatten 3-0 Erfolg in eigener Halle, gegen den bis dahin punktgleichen Gütersloher TV. Mit dem inzwischen dritten Sieg in Folge, verbunden mit deutlichen 9-1 Sätzen, hat sich die Mannschaft in den letzten Wochen den fünften Tabellenplatz im gesicherten Mittelfeld erarbeitet, und sich damit so weit und so früh wie noch nie in den letzten drei Jahren aus eigener Kraft von den Abstiegsrängen entfernt. Dabei waren die Südener zwar hoch motiviert, aber doch mit gehörigem Respekt in die Partie gegangen, nicht zuletzt wegen der 1-3 Niederlage in der Hinrunde, als insbesondere die gute Blockarbeit des Gütersloher TV dem SSV Hamm zu schaffen machte, und die Südener in der Annahme einfach noch nicht über die notwendige Sicherheit verfügten. Genau an diesem Spielelement hat das Team in den letzten Wochen unter Anderem konzentriert gearbeitet, immer und immer wieder wurde im Training Wert auf das Einstudieren von Standards gelegt, beginnend mit der Annahme. Einhergehend mit dem gewonnenen Selbstvertrauen aus den beiden jüngsten Erfolgen gegen den TV Wolbeck und SV Blau Weiß Aasee entwickelte sich dieser Spieltag daher von Beginn an absolut positiv für die Südener, die in keiner Phase der Begegnung größere Unsicherheiten offenbarten, und mit zunehmender Spieldauer den Gegner immer mehr unter Druck setzten, ihn am Ende sogar regelrecht „überrannten“. Zum konstanten Spielaufbau gesellte sich an diesem Abend dann auch noch die bislang wohl stärkste Aufschlagleistung der Saison. Mit Tim Gossen servierte gleich der erste Südener Aufschläger vier knallharte Sprungaufschläge, die vom Gütersloher TV nicht kontrolliert werden konnten, und die daraus resultierende 5-1 Führung gab Sicherheit für den ganzen weiteren Verlauf der am Ende sogar einseitigen Begegnung. Im Vorfeld hatte Spielertrainer Magnus Schroer immer wieder einen ansteigenden Druck im Aufschlag jedes einzelnen Spielers eingefordert. „Jeder setzt sich ein Ziel im Aufschlag, und versucht den Druck auf dieses Ziel immer mehr zu erhöhen während der Partie“, so die klare Vorgabe des Trainers – und dies gelang den Südener Volleyballern eindrucksvoll. Der gegnerische Angriffsaubau wackelte und es war jederzeit leicht auszumachen, welcher generische Angreifer für ein Zuspiel noch in Frage kam, zumeist bereits „recht herzlich begrüßt“ vom gut postierten Südener Block. Konnte dieser den Ball nicht entschärfen, so stand da auch noch eine hellwache und hoch motivierte Feldabwehr in der Südener Spielhälfte, die den Gegner dann endgültig zur Verzweifelung trieb. Immer wieder gelang es dem SSV nach Rettungsaktionen auch noch den Punkt zu machen, oft auch durch Hinterfeldangriffe von Markus Wittek über die Position Eins, gegen die der Gegner aus Ostwestfalen zu keiner Zeit eine Handhabe fand. Ohne Schwankungen spielte sich der SSV Hamm durch die Partie, so dass die Angriffsvorbereitung jederzeit glaubhaft wirkte, und die Mittelangreifer Johannes und Lukas Haverkamp ständig ihr Gegenüber zur Blockpräsenz zwangen. Genau diese Spielweise stand bei den taktischen Anweisungen vor der Partie an oberster Stelle. „Wir müssen die Mittelangreifer einsetzen, um den gegnerischen Mittelblock zu beschäftigen und zu binden, den eigentlichen Erfolg holen wir dann durch eine schnelle Verteilung der Angriffe auf die Außenpositionen zwei, vier und Hinterfeld eins“, so Magnus Schroer noch kurz vor Beginn der Auseinandersetzung. Und der Mittelangriff machte an diesem Abend seine Sache so gut, dass Jan Bernardy und alle anderen Angreifer auf den Außenpositionen zumeist nahezu ungehindert gegen einen Einerblock den Ball druckvoll im generischen Feld unterbringen konnten. Nach zwei starken ersten Sätzen kannte der SSV dann auch im gefährlichen dritten Satz kein Erbarmen mit dem Gegner. Ohne sich den sonst schnell mal üblichen Durchhänger bei einem solchen Spielverlauf zu leisten, wurde der Sack mit 25-12 mehr als deutlich zugemacht, und der SSV hat damit wohl endgültig das Image einer Mannschaft abgelegt, die sich alljährlich zum Klassenerhalt zittert. In den kommenden beiden Wochen gilt es die Spannung hoch zu halten, und die kleine Erfolgsserie weiter auszubauen. Dann hat man bereits gegen den TSC Münster II und den TuS Iserlohn die Chance, frühzeitig das gesetzte Ziel zu erreichen.
Es spielten: Johannes und Lukas Haverkamp, Tim Gossen, Jan Bernardy, Markus Wittek, Magnus Schroer, Eike Meyer, Mats Wilhelm, Robin Breuer, Cartsen Pahlplatz, Felix Hinkelmann und Stephan Brakelmann.









