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SV Blau Weiß Aasee – SSV Hamm 0-3
Einen gelungenen Hinrunden-Abschluss in der Volleyball Oberliga feierten die Spieler des SSV Hamm am Samstag beim SV Blau Weiß Aasee, den man trotz ein wenig Sand im eigenen Getriebe letztlich deutlich mit 3-0 Sätzen in die Schranken verwies. Verbunden mit dem dritten Erfolg aus den letzten vier Spielen schoben sich die Südener damit aktuell bis auf den fünften Tabellenplatz vor. Dies stellt zwar vorerst nur eine Momentaufnahme dar, ist aber immerhin die beste Platzierung, die das Team seit dem Aufstieg vor drei Jahren einnimmt. Gleichzeitig hielten gleich zwei der kleinen Serien des SSV. So ging der SSV Hamm in der Oberliga bislang gegen alle aus Münster stammenden Mannschaften immer als Sieger vom Parkett, und Stephan Brakelmann behielt als zuletzt neu hinzugezogene „rechte Hand“ von Spielertrainer Magnus Schroer nicht nur jederzeit die Übersicht, sondern einmal mehr seine „weiße Weste“ in dieser Funktion. Und gerade das gewonnene Selbstvertrauen aus den zurückliegenden Erfolgen gegen BW Aasee & Co, sowie die Ruhe von Außen und am Spielfeldrand, waren am Ende mit entscheidend für einen Sieg des SSV Hamm, der nicht immer souverän ausfiel. Trotz einer relativ guten Vorbereitung auf den ersten Spieltag des neuen Jahres war allerdings auch nicht unbedingt mit absoluter Konstanz in allen Aktionen zu rechnen, die 3-wöchige Spielpause würde Spuren hinterlassen, das war Magnus Schroer bereits im Vorfeld bewusst. So taten sich die Südener während der gesamten Partie ein wenig im Spielaufbau schwer, und mussten den einen oder anderen Aussetzer in der Annahme und bei Dankebällen an anderer Stelle wieder gut machen. Auch die Abstimmung zwischen Zuspiel und Mittelangriff wirkte darüber hinaus phasenweise noch zittrig. Dies war besonders unglücklich, denn gerade im Mittelblock hatte der Gegner nicht allzu viel entgegenzusetzen, und die Südener konnten dieses Manko beim BW Aasee einfach nicht oft genug ausnutzen. So entwickelte sich unter diesen Vorraussetzungen ein Spiel, bei dem beide Mannschaften viel mit sich selbst zu kämpfen hatten, und den Münsteranern ging dies beim ersten Auftritt im neuen Jahr zum Glück nicht anders als dem SSV. Ohne dass eine Mannschaft sich entscheidend absetzen konnte verliefen die ersten beiden Sätze völlig ausgeglichen, der SSV gewann jeweils mit gerade einmal zwei Bällen Unterschied. Im Spiel geblieben war man dabei im ersten Satz durch Sprungaufschläge von Markus Wittek und einen im Block absolut hellwachen Tim Gossen, der zwar am Aufschlagpunkt seine Schwierigkeiten hatte, aber am Netz zum Satzentscheidenden Akteur wurde. Im zweiten Durchgang war es am Ende der Entschlossenheit von Jan Bernardy zu verdanken, dass wieder ein knapper Satzerfolg heraussprang. Nach mehreren gelungenen Aktionen von Jan in der Feldabwehr drückte er gegen Satzende am Netz gleich zwei Spieler gleichzeitig samt Ball weg, um im Anschluss daran einen Angriffsball ganz trocken zum Satzgewinn „einzulochen“. Damit war der Widerstand der Münsteraner ein wenig gebrochen, und die Südener kontrollierten mit insgesamt guter Aufschlagleistung und einem stets gefährlichen Block nun das Spiel, ohne dabei selber die vollen spielerischen Möglichkeiten abzurufen. Regelrecht etwas ungläubig nahmen Trainer und Team das Spielende wahr, der bislang einzige 3-0 Erfolg der Mannschaft in der Oberliga liegt lange zurück - und fand natürlich in Münster statt beim Wolbecker TV. Mit Beginn der Rückrunde hat sich das Team nun eine ausgezeichnete Ausgangsposition erarbeitet, um den angestrebten Klassenerhalt in die Tat umzusetzen. Dabei wird Magnus Schroer sicher nicht aus den Augen verlieren, dass erneut viele Mannschaften punktgleich sind. Wieder einmal liegen die Mannschaften von Platz vier bis Platz acht mit 8-10 Punkten gleichauf, und wenn die Südener in den kommenden Wochen nur einmal in der Leistung nachlassen, dann ist man sofort wieder in Gefahr. Der SSV ist also gefordert weiter nachzulegen, und muss sich durch intensives Training in den kommenden Tagen weitere Sicherheit holen, denn ein Selbstläufer ist der Klassenerhalt trotz der guten Ausgangslage noch lange nicht. Allerdings verbleibt bei den Beteiligten nach diesem Wochenende auch das gute Gefühl, dass der SSV auch ohne seine Leistung schon voll abrufen zu können auf der Siegerstraße geblieben ist - eine klare Bestätigung des aktuellen Aufwärtstrends der letzten Monate. Es spielten: Johannes und Lukas Haverkamp, Tim Gossen, Jan Bernardy, Markus Wittek, Magnus Schroer, Eike Meyer, Mats Wilhelm, Robin Breuer, Cartsen Pahlplatz, Felix Hinkelmann und Stephan Brakelmann.









